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Das ethische Niveau des einzelnen wird im Hinblick auf die Handlungen beurteilt, die er um des Überlebens willen vollbringt. Aus solch einer Sicht ist das Gute das Konstruktive, und das Schlechte ist das, was sich gegen das Überleben richtet. Es ist erkennbar, daß sich die Ethik der Scientology nicht auf eine Reihe von Ratschlägen begründet (die Bergsonsche Idee der abgegrenzten Moral). Sie ist vielmehr das Ergebnis eines Verstehens und einer Verinnerlichung des Lebenssinns und dient als ein persönlicher Kompaß. Man kann sie als ein offenes Moralsystem bezeichnen.
Ähnlich anderen spirituell ausgerichteten Gruppen gibt es in Scientology keine „Sünde“. Es gibt Fehlhandlungen, die aus zerstörerischen Handlungen gegen den Menschen, die Familie, die Gesellschaft und Gott bestehen. Es ist Teil des scientologischen Verständnisses von Ethik, daß diese Schwächen erkannt und bereinigt werden müssen.
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